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Scheller Systemtechnik liefert ALS-Logistiksoftware für Flughäfen in Italien und Rumänien


28.01.2015, Wismar/Rom
Die Scheller Systemtechnik GmbH aus Wismar erhielt den Auftrag zur Lieferung und Anpassung ihrer ALS-Logistiksoftware zur Effizienzsteigerung und Erhöhung der Sicherheit im Cargo-Sektor für Flughäfen in Italien und Rumänien.

Dabei kommen erstmals neuartige Ortungstechnologien für Güter, Container und Transportgeräte zur automatisierten Überwachung und Steuerung der Umschlagsprozesse sowie zur Einbindung in ein komplexes Airport-Monitoringsystem zur Anwendung. Die neuartige ALS-Integrationsschnittstelle des Wismarer Unternehmens ermöglicht die Einbeziehung von nahezu beliebigen Mobilfunkgeräten und Sensoriksystemen, über deren Schnittstellen standortunabhängig Logistikdaten zur Vermeidung von Kollisionen und zur Effizienzsteigerung des Umschlags geliefert werden. Die ALS-Software (Advanced Logistic System) dient dabei als universelle Logistikplattform zur Planung, Steuerung und Abrechnung sowie zur Ressourcen- und Transportmitteloptimierung in Umschlagsunternemen. Sie ist in Güterverteilzentren, Seehäfen und Luftfracht-Unternehmen im Einsatz.

Laut einer aktuellen Eurocontrol statistic sind 70% aller Flugverspätungen in Europa durch Störungen oder Effizienzpobleme im Ground-handling der Airports, also Service wie Tanken, Cargo-handling, Passagier-bording, etc. begründet. Hinzu kommen die steigende Flugfrequenzdichte sowie weltweit erhöhten Sicherheitsanforderungen zur Terrorabwehr. Hier empfiehlt die ICAO – International Civil Aviation Organization – in ihrem Annex 14 den Einsatz elektronischer Airport Management Systeme zur Erhöhung der Kapazität auch unter schlechten Sichtbedingungen sowie bei komplexen und dichtem Verkehrsaufkommen.

Der Auftrag mit einem Volumen von ca. 2,5 Mio.EUR wird bis 2017 in einem Konsortium mit der italienischen Firma Telespazio sowie weiteren Partnern zunächst auf den Internationalen Airports in Bari-Palese und Bukarest im Rahmen des europäischen GNSS-Forschungsprogramms Horizon 2020-Galileo realisiert.